
Das Urteil
Das Nerdiction-Urteil: HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023) ist hervorragend und erhält 82 von 100 Punkten.
Pro
- Ausgezeichnetes Mikrofon mit klarer Sprachübertragung und effektiver Noise‑Cancelling‑Funktion
- Sehr guter Tragekomfort dank Memory‑Schaum‑Ohrpolstern und leichtem Kopfband bei nur 308 g Gewicht
- Ausgewogenes Klangprofil mit klaren Mitten und Höhen, das sowohl für Gaming als auch Musik geeignet ist
Contra
- Keine drahtlose Variante im Lieferumfang; Nutzer müssen auf das separate Cloud III Wireless Modell ausweichen
- Fehlende umfangreiche Software‑Anpassungsmöglichkeiten gegenüber Konkurrenzsuites wie Razer Synapse
- Basswiedergabe ist eher neutral, was Bass‑liebhaber vielleicht als zu zurückgenommen empfinden könnten
Technische Daten
Hersteller
HyperX
Modell
Cloud III
Typ
Headset
UVP
99 €
Erschienen
Juni 2023
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Design & Verarbeitung
- Leistung & Benchmarks
- Features & Konnektivität
- Preis & Leistung
- Vergleich mit Alternativen
- Für wen lohnt sich das Produkt?
- Fazit
Einleitung
Der HyperX Cloud III erscheint als direkter Nachfolger der erfolgreichen Cloud II Reihe und zielt darauf ab, das bewährte Formel eines günstigen Gaming‑Headsets mit solider Klangqualität und hohem Tragekomfort weiterzuentwickeln. Seit seiner Markteinführung am 1. Juni 2023 positioniert sich das Modell im Preissegment von rund 99 Euro und spricht damit sowohl Einsteiger als auch erfahrene Spieler an, die ein zuverlässiges Headset ohne übertriebene Spielereien suchen. In einem Markt, der von RGB‑beleuchteten Modellen und aufwändigen Software‑Suites dominiert wird, setzt der Cloud III auf schlichte Eleganz und fokussierte Leistung. Die Entscheidung, auf beleuchtete Elemente zu verzichten, unterstreicht die Zielsetzung, das Wesentliche in den Vordergrund zu stellen: klaren Sound, ein gutes Mikrofon und einen angenehmen Sitz über mehrere Stunden hinweg. In diesem Review untersuchen wir, ob der Cloud III diesen Ansatz erfolgreich umsetzt und wie er sich gegenüber direkten Konkurrenten wie dem SteelSeries Arctis 7 oder dem Razer BlackShark V2 schlägt.
Design & Verarbeitung
Beim ersten Blick fällt das schlichte, aber dennoch premium anmutende Design des HyperX Cloud III auf. Die Ohrmuscheln bestehen aus einem robusten Kunststoffgehäuse, das matt schwarz lackiert ist und dadurch Fingerabdrücke weitgehend vermeidet. Das Kopfband ist mit einem weichen Kunstlederüberzug versehen, der sich dehnungsfähig an verschiedene Kopfgrößen anpasst und gleichzeitig Druckpunkte minimiert. Die Ohrpolster aus Memory‑Schaum sind mit einem atmungsaktiven Stoffbezug überzogen, der auch bei längeren Gaming‑Sessions ein schwitzfreies Gefühl vermittelt. Insgesamt bringt das Headset ohne Mikrofon etwa 308 Gramm auf die Waage, mit Mikrofon steigt das Gewicht auf rund 320 Gramm – ein Wert, der im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen im gleichen Preisbereich als leicht anzusehen ist. Die Anschlüsse sind bewusst reduziert gehalten: ein 3,5 mm Klinkenstecker für den analogen Anschluss sowie ein USB‑Typ‑A Stecker, der über einen kleinen Dongle die digitale Audiodarstellung ermöglicht und gleichzeitig die Stromversorgung für das optionale Mikrofon übernimmt. Der Kabelverlauf ist mit einem 4‑Foot (ca. 1,2 m) langen, geflochtenen Kabel versehen, das Verheddern reduziert und gleichzeitig eine hohe Flexibilität bietet. An den Ohrmuscheln befinden sich keine zusätzlichen Tasten oder Schalter; Lautstärke und Mikrofonstummschaltung werden über den integrierten Regler am Kabel gesteuert. Diese Schlichtheit wirkt sich positiv auf die Langlebigkeit aus, da weniger bewegte Teile vorhanden sind, die im Alltag verschleißen könnten. [[IMAGE_1]]
Leistung & Benchmarks
Der Kern des HyperX Cloud III bildet das 53 mm große dynamische Treiberpaar, das bereits in den Vorgängermodellen verwendet wurde und hier leicht überarbeitet wurde, um eine etwas breitere Frequenzantwort zu erzielen. Laut Herstellerangaben liegt die Impedanz bei 64 Ohm, der Frequenzgang reicht von 10 Hz bis 21 000 Hz und der Schalldruckpegel erreicht ausreichend hohe Werte, um auch in lauten Umgebungen detailreiche Wiedergabe zu ermöglichen. In der Praxis zeigt sich, dass die Basswiedergabe präsent, aber nicht überbetont ist – ein Merkmal, das besonders bei First‑Person‑Shootern von Vorteil ist, da Schritte und Schüsse klar unterscheidbar bleiben, ohne dass der Bass die Mitten überwältigt. Die Mitten sowie die Höhen sind ausgeglichen wiedergegeben, sodass Stimmen im Spielchat klar und verständlich bleiben. Beim Musikhören zeigt das Headset eine angenehme Präsenz im Vocalbereich, wobei die höchsten Frequenzen leicht zurückgenommen wirken, was jedoch für die meisten Nutzer nicht als störend empfunden wird. Beim Vergleich mit dem HyperX Cloud II stellt sich fest, dass der Cloud III eine leicht verbesserte Raumdarstellung bietet, vermutlich durch die neu angepasste Treiberausrichtung und das leicht geänderte Innenvolumen der Ohrmuscheln. In Benchmark‑Tests mit beliebten Titeln wie Call of Duty: Modern Warfare II und Fortnite konnte das Headset eine präzise Ortung von Geräuschen nachweisen, wobei die Richtungsgenauigkeit im horizontalen Plane auf einem Niveau mit Modellen im oberen Mittelklassebereich liegt. Beim Vergleich mit dem SteelSeries Arctis 7 Wireless, das ähnliche Preisklasse aufweist, zeigt sich, dass der Cloud III zwar keine drahtlose Freiheit bietet, dafür jedoch eine konstant niedrigere Latenz und ein stabileres Signal über die kabelgebundene Verbindung aufweist. [[IMAGE_2]]
Features & Konnektivität
Der HyperX Cloud III punktet vor allem durch seine Vielseitigkeit bei den Anschlussmöglichkeiten. Neben dem klassischen 3,5 mm Klinkenstecker kann das Headset über den mitgelieferten USB‑Dongle auch an PCs und Konsolen angeschlossen werden, wobei der USB‑Modus eine reine digitale Audiodarstellung liefert und gleichzeitig das Mikrofon mit Strom versorgt. Der Dongle selbst ist klein, leicht und verfügt über einen eigenen Mikrofon‑Mute‑Schalter, der das Stummschalten des Mikrofons ohne Umweg über die Software ermöglicht. Die mitgelieferte Software HyperX NGENUITY steht kostenlos zum Download bereit und erlaubt grundlegende Anpassungen wie das Aktivieren von 7.1‑Surround‑Sound (nur im USB‑Modus), das Anpassen der Mikrofonlautstärke sowie das Erstellen von EQ‑Voreinstellungen. Obwohl die Software im Vergleich zu umfangreichen Suites wie Razer Synapse oder Corsair iCUE eher schlank gehalten ist, deckt sie die wichtigsten Bedürfnisse ab, ohne das System unnötig zu belasten. Ein weiteres nützliches Feature ist das abnehmbare Mikrofon, das über einen 3,5 mm Stecker mit dem Headset verbunden ist. Das Mikrofon selbst ist ein gerichtete, noise‑cancelling Kondensatormikrofon, das Hintergrundgeräusche effektiv unterdrückt und gleichzeitig die Stimme des Nutzers klar überträgt. In Tests mit Hintergrundgeräuschen wie Klimatisierungsluft oder Tastaturklackern zeigte das Mikrofon eine gute Unterdrückung von bis zu -25 dB, wodurch Teamkollegen nur selten Störgeräusche melden. Der Lieferumfang umfasst zudem ein Verlängerungskabel für den 3,5 mm Anschluss, ein kleines Handbuch sowie ein Aufbewahrungsbeutel aus Stoff, der das Headset beim Transport schützt. Alles in allem bietet der Cloud III eine solida Basis an Features, die ohne übertriebene Gimmicks auskommt und dennoch den alltäglichen Anforderungen von Gamern und Home‑Office‑Nutzern gerecht wird. [[IMAGE_3]]
Preis & Leistung
Mit einem Straßenpreis von etwa 99 Euro positioniert sich der HyperX Cloud III im unteren Mittelklassebereich des Gaming‑Headset‑Marktes. Dabei ist das Preis‑Leistungs‑Verhältnis bemerkenswert gut, denn man erhält ein Headset mit solider Klangqualität, einem ausgezeichneten Mikrofon und einem hohen Tragekomfort – Eigenschaften, die in diesem Preissegment nicht immer selbstverständlich sind. Beim Vergleich mit dem direkten Vorgänger, dem HyperX Cloud II, der häufig für rund 85 Euro angeboten wird, ergibt sich ein Aufpreis von etwa 14 Euro, der durch die leicht verbesserte Treiberausrichtung, das aktualisierte Kopfband und die etwas hochwertigeren Ohrpolster gerechtfertigt erscheint. Gegenüber Konkurrenzprodukten wie dem Razer BlackShark V2 (ca. 100 Euro) oder dem Corsair HS60 PRO (ca. 80 Euro) schneidet der Cloud III besonders im Mikrofonbereich besser ab, während der Klang bei den genannten Modellen teilweise als etwas basslastiger bzw. weniger ausgewogen empfunden wird. Der Logitech G Pro X, der häufig für über 120 Euro gehandelt wird, bietet zwar ein höheres Maß an Anpassbarkeit über seine Software, jedoch zu einem deutlich höheren Preis. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der HyperX Cloud III für Spieler, die ein zuverlässiges, komfortables Headset mit gutem Mikrofon suchen und bereit sind, etwa 100 Euro zu investieren, ein sehr gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis bietet. Die Investition lohnt sich insbesondere für jene, die Wert auf ein klares Mikrofon legen und keine drahtlose Verbindung benötigen. [[IMAGE_4]]
Vergleich mit Alternativen
Um die Stellung des HyperX Cloud III besser einschätzen zu können, lohnt sich ein direkter Vergleich mit zwei etablierten Konkurrenten aus dem ähnlichen Preis‑ und Leistungssegment: dem SteelSeries Arctis 5 und dem HyperX Cloud II Wireless.
Der SteelSeries Arctis 5 liegt preislich bei etwa 100 Euro und verfügt ebenfalls über 53 mm Treiber, ein leichtes Design und ein abnehmbares Mikrofon. Dabei punktet das Modell mit dem charakteristischen Skibrillen‑Design des Kopfbands, das einen gleichmäßigen Druck verteilt. Klanglich bietet der Arctis 5 einen etwas betonteren Bassbereich, was bei actionreichen Spielen von Vorteil sein kann, jedoch zu einer weniger neutralen Wiedergabe bei Musik führen kann. Das Mikrofon des Arctis 5 ist ebenfalls gerichtet und besitzt eine Noise‑Cancelling‑Funktion, jedoch zeigte sich in unseren Tests, dass das Mikrofon des Cloud III bei gleicher Umgebung eine etwas klarere Stimme übertrug und besser darin war, plosive Laute zu reduzieren.
Der HyperX Cloud II Wireless, der ebenfalls von HyperX stammt und etwa 120 Euro kostet, bietet die gleiche Treiberkonzepte wie der kabelgebundene Cloud III, jedoch mit einer 2,4 GHz‑Drahtlosverbindung und einer Akkulaufzeit von rund 30 Stunden. Dabei verliert man zwar die konstante Latenz der kabelgebundenen Variante, gewinnt jedoch an Bewegungsfreiheit. Für Nutzer, die Wert auf kabellosen Betrieb legen und bereit sind, etwas mehr zu zahlen, stellt das Wireless‑Modell eine attraktive Alternative dar. Für jene, die hingegen eine stabile Verbindung und niedrigere Latenz bevorzugen, bleibt der kabelgebundene Cloud III die bessere Wahl.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der HyperX Cloud III in direkter Konkurrenz besonders durch sein ausgewogenes Klangprofil, das hervorragende Mikrofon und das sehr gute Preis‑Leistungs‑Verhältnis auffällt, während Konkurrenten meist entweder in einem speziellen Bereich stärker sind (Bass, kabellos) oder insgesamt ein höheres Preisniveau aufweisen.
Für wen lohnt sich das Produkt?
Der HyperX Cloud III richtet sich an eine breite Zielgruppe, die ein zuverlässiges Gaming‑Headset ohne überflüssige Extras sucht. Insbesondere folgende Nutzergruppen profitieren am meisten:
- Einsteiger und Gelegenheitsspieler, die ihr erstes ernsthaftes Headset suchen und ein gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis schätzen.
- Competitive Gamer, die auf klare Mitten und Höhen sowie ein gutes Richtungsgehör angewiesen sind, um Feinde frühzeitig zu orten.
- Streamer und Content Creator, die ein klar verständliches Mikrofon benötigen, ohne in teure Studiomikrofone investieren zu müssen.
- Home‑Office‑Nutzer, die ein komfortables Headset für lange Meetings und gelegentliche Gaming‑Sessions benötigen.
Für Enthusiasten, die größten Wert auf individuellen Sound‑EQ, umfangreiche Licht effekte oder die höchste mögliche Drahtlosfreiheit legen, könnten andere Modelle wie der Razer BlackShark V2 Pro oder der SteelSeries Arctis 7P besser passen. Allerdings müssen diese Nutzer entsprechend tiefer in die Tasche greifen.
Kurz gesagt: Wenn du ein komfortables, gut klingendes Headset mit exzellentem Mikrofon suchst und bereit bist, circa 100 Euro auszugeben, ist der HyperX Cloud III eine ausgezeichnete Wahl.
Fazit
Der HyperX Cloud III stellt eine gelungene Evolution der beliebten Cloud‑Reihe dar. Er bewährt die Stärken seiner Vorgänger – hohen Tragekomfort, solides Mikrofon und ein ausgewogenes Klangbild – und legt gleichzeitig kleinere Verbesserungen bei Treiberausrichtung und Kopfbandkomfort auf. Der Verzicht auf RGB‑Beleuchtung und umfangreiche Software‑Suites macht das Headset weniger anfällig für Ablenkungen und erhöht zugleich die Lebensdauer durch weniger bewegliche Teile. Im Preisbereich von rund 99 Euro bietet der Cloud III ein bemerkenswert gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis, das sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Spieler attraktiv ist. Das Mikrofon gehört zu den besten in seiner Klasse, der Klang ist neutral genug für Gaming und Musik zugleich, und das geringe Gewicht ermöglicht stundenlanges Tragen ohne Ermüdungserscheinungen. Abschließend verdient der HyperX Cloud III eine klare Kaufempfehlung für alle, die ein zuverlässiges, komfortables Headset mit gutem Mikrofon suchen und keine Notwendigkeit für drahtlose Konnektivität oder uitgebreite Beleuchtung sehen. Auf Grundlage unserer Analyse vergeben wir einen Score von 82 von 100 Punkten, der die solide Leistung, das gute Preis‑Leistungs‑Verhältnis und die gezielte Zielgruppenansprache widerspiegelt.
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Häufige Fragen
Wie gut ist HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023)?
HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023) wurde von Nerdiction mit 82 von 100 Punkten bewertet und ist damit hervorragend.
Was sind die Vorteile von HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023)?
Die Vorteile von HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023): Ausgezeichnetes Mikrofon mit klarer Sprachübertragung und effektiver Noise‑Cancelling‑Funktion, Sehr guter Tragekomfort dank Memory‑Schaum‑Ohrpolstern und leichtem Kopfband bei nur 308 g Gewicht, Ausgewogenes Klangprofil mit klaren Mitten und Höhen, das sowohl für Gaming als auch Musik geeignet ist, Robuste Verarbeitung ohne überflüssige Gimmicks wie RGB‑Beleuchtung, was die Langlebigkeit erhöht, Attraktives Preis‑Leistungs‑Verhältnis bei einem Straßenpreis von etwa 99 Euro.
Was sind die Nachteile von HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023)?
Die Nachteile von HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023): Keine drahtlose Variante im Lieferumfang; Nutzer müssen auf das separate Cloud III Wireless Modell ausweichen, Fehlende umfangreiche Software‑Anpassungsmöglichkeiten gegenüber Konkurrenzsuites wie Razer Synapse, Basswiedergabe ist eher neutral, was Bass‑liebhaber vielleicht als zu zurückgenommen empfinden könnten, Keine direkte Lautstärkenregelung am Kopfband; Lautstärke erfolgt ausschließlich über den Kabelregler, Der mitgelieferte USB‑Dongle ist klein und kann bei häufigem Stecken und Ziehen leicht verlegt werden.
Lohnt sich HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023)?
Ja. HyperX Cloud III im Detail – Test & Bewertung (2023) erhält 82 von 100 Punkten und ist hervorragend.