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Test · Games4 Min. Lesezeit

Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test

Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test
Phänomenal
Nerdiction-Test
Phänomenal
Auf einen Blick

Das Urteil

Das Nerdiction-Urteil: Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test ist phänomenal und erhält 92 von 100 Punkten.

Pro

  • Zeitlose, komplexe Story mit unvergesslichen Charakteren
  • Innovatives Materia-System mit enormer taktischer Tiefe
  • Legendärer Soundtrack von Nobuo Uematsu

Contra

  • Grafik zeigt deutliche Alterserscheinungen
  • Teilweise frustrierend hoher Schwierigkeitsgrad
  • Einige Gameplay-Mechaniken wirken heute veraltet

Videos & Trailer

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Info-Panel
Entwickler:Square Product Development Division 1
Publisher:Square, Sony Computer Entertainment, Square Enix
Release:31. Januar 1997
Platforms:
PlayStation 3PlayStationPlayStation Portable
Tech-Check
Perspective:Third person, Bird view / Isometric
Modi:Single player
Engine:N/A
Rating-Vergleich
NerdictionExperten-Test
CommunityIGDB Spieler
KritikerDurchschnitt

Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Story und Charaktere
  3. Gameplay und Kampfsystem
  4. Das Materia-System
  5. Grafik und Technische Umsetzung
  6. Soundtrack und Vertonung
  7. Umfang und Wiederspielwert
  8. Fazit

Einleitung

Final Fantasy VII gilt nicht ohne Grund als eines der einflussreichsten JRPGs aller Zeiten. Als das erste Final Fantasy auf der PlayStation erschien das Spiel 1997 und katapultierte die Serie in eine neue Dimension. Nach über 25 Jahren stellt sich die Frage: Kann das Original noch heute überzeugen?

Screenshot 1

Story und Charaktere

Die Geschichte von Cloud Strife und seiner Reise vom einfachen Söldner zum Weltenretter ist auch heute noch bemerkenswert vielschichtig. Die Erzählung beginnt scheinbar simpel mit dem Kampf der Öko-Terroristen von AVALANCHE gegen den Shinra-Konzern, entwickelt sich jedoch zu einem komplexen Geflecht aus Identitätskrisen, Umweltthematiken und kosmischen Bedrohungen.

Besonders beeindruckend ist die Charakterentwicklung. Cloud selbst durchlebt eine der glaubwürdigsten Persönlichkeitsentwicklungen des Mediums, während Nebenfiguren wie Tifa, Aerith und Sephiroth zu Ikonen der Gaming-Kultur wurden. Die berühmte Szene in den Vergessenen Hauptstadt bleibt bis heute einer der emotionalsten Momente in der Videospielgeschichte.

Gameplay und Kampfsystem

Das Active Time Battle-System (ATB) stellt auch heute noch den perfekten Kompromiss zwischen strategischer Planung und actionreicher Dynamik dar. Jeder Charakter verfügt über eine sich füllende ATB-Leiste, die bestimmt, wann Aktionen ausgeführt werden können. Diese Mechanik erzeugt eine konstante Spannung, da Spieler ihre Züge planen müssen, während Gegner weiterhin agieren.

Die Limit Breaks verleihen dem Kampf zusätzliche taktische Tiefe und spektakuläre Momente. Jeder Charakter besitzt einzigartige Spezialattacken, die durch erlittenen Schaden aufgeladen werden und das Blatt in kritischen Situationen wenden können.

Das Materia-System

Das Herzstück von Final Fantasy VII ist zweifellos das innovative Materia-System. Diese magischen Kugeln können in Waffen und Rüstungen eingesetzt werden und verleihen Charakteren Fähigkeiten, Zauber oder Statusverbesserungen. Die Genialität liegt in der Flexibilität: Jeder Charakter kann theoretisch jede Rolle übernehmen, abhängig von der Materia-Konfiguration.

Besonders interessant sind die Kombinationsmöglichkeiten. Support-Materias können mit anderen Materias verknüpft werden, um mächtige Effekte zu erzielen. Ein einfacher Heilzauber wird durch die richtige Kombination zu einem gruppenweiten Mega-Heilzauber.

Grafik und Technische Umsetzung

Optisch zeigt Final Fantasy VII deutlich sein Alter, besonders bei den Charaktermodellen in der Überwelt. Die berühmten "Popeye-Arme" von Cloud sind zum Running Gag geworden. Dennoch besitzen die Kampf-Animationen und cinematischen Sequenzen auch heute noch einen gewissen Charme.

Die wirkliche Stärke liegt im Artdesign. Die Steampunk-Ästhetik von Midgar, die organischen Formen der Lebensenergie und das ikonische Charakterdesign von Tetsuya Nomura sind zeitlos. Jede Umgebung erzählt eine Geschichte und erschafft eine glaubwürdige, lebendige Welt.

Soundtrack und Vertonung

Nobuo Uematsu hat mit Final Fantasy VII einen der größten Videospiel-Soundtracks aller Zeiten komponiert. Von der epischen "Opening - Bombing Mission" bis zur melancholischen "Aerith's Theme" - jeder Track ist perfekt auf die jeweilige Szene abgestimmt.

Besonders hervorzuheben ist "One-Winged Angel", Sephiroths Thema im finalen Kampf. Diese Komposition mit lateinischem Chor war revolutionär und setzte neue Standards für Videospielmusik. Auch heute noch bekommt man Gänsehaut beim ersten Erklingen der Melodie.

Umfang und Wiederspielwert

Mit einer Hauptstory von etwa 40 Stunden und unzähligen Nebenmissionen bietet Final Fantasy VII enormen Umfang. Die optionalen Superboss-Kämpfe gegen Ruby und Emerald WEAPON gehören zu den härtesten Herausforderungen der Gaming-Geschichte.

Der Wiederspielwert ist durch multiple Geheimnisse, versteckte Materia und verschiedene Limit Breaks sehr hoch. Zudem motiviert das New Game+ System dazu, mit dem erworbenen Wissen eine optimierte zweite Durchgang zu starten.

Fazit

Final Fantasy VII ist und bleibt ein Meilenstein des Mediums. Trotz technischer Alterserscheinungen überzeugen die innovative Gameplay-Mechaniken, die tiefgreifende Story und der legendäre Soundtrack auch heute noch vollumfänglich. Es ist ein Spiel, das die JRPG-Landschaft für immer verändert hat und dessen Einfluss in unzähligen nachfolgenden Titeln spürbar ist. Für Genre-Fans ist es ein absolutes Muss, für alle anderen ein faszinierender Einblick in die Geschichte des Videospiels.

Systemanforderungen

Minimum

OSWindows 7 SP1
CPUIntel Pentium III 800 MHz
RAM512 MB
GPUDirectX 9.0c compatible
Storage3 GB

Empfohlen

OSWindows 10
CPUIntel Core i3-2100 or AMD equivalent
RAM2 GB
GPUNVIDIA GeForce GTX 460 or AMD Radeon HD 6870
Storage4 GB

Häufige Fragen

Wie gut ist Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test?

Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test wurde von Nerdiction mit 92 von 100 Punkten bewertet und ist damit phänomenal.

Was sind die Vorteile von Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test?

Die Vorteile von Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test: Zeitlose, komplexe Story mit unvergesslichen Charakteren, Innovatives Materia-System mit enormer taktischer Tiefe, Legendärer Soundtrack von Nobuo Uematsu, Perfekt ausbalanciertes ATB-Kampfsystem, Enormer Umfang mit hohem Wiederspielwert.

Was sind die Nachteile von Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test?

Die Nachteile von Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test: Grafik zeigt deutliche Alterserscheinungen, Teilweise frustrierend hoher Schwierigkeitsgrad, Einige Gameplay-Mechaniken wirken heute veraltet, Gelegentlich verwirrende Story-Wendungen, Lange Ladezeiten bei Beschwörungen.

Lohnt sich Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test?

Ja. Final Fantasy VII - Das zeitlose JRPG-Meisterwerk im Test erhält 92 von 100 Punkten und ist phänomenal.

Community

Diskussion

4 Kommentare
N
Noah Braun

Ich bin total begeistert von der 92/100 Bewertung! Die Story und der Soundtrack von Uematsu sind wirklich zeitlos. Das Materia-System macht das Spiel zu einem echten Klassiker.

J
Julia Becker

Die Kritik an der Grafik ist nachvollziehbar – die Sprites wirken wirklich alt. Trotzdem finde ich das ATB-System immer noch genial. Der hohe Schwierigkeitsgrad kann frustrierend sein, aber er hält das Spiel spannend. Lange Ladezeiten bei Beschwörungen sind ein kleiner Makel, der das Gesamterlebnis nicht stark beeinträchtigt.

L
Lisa Koch

Wie empfindest du die taktische Tiefe des Materia-Systems? Ich finde, dass die Kombinationen fast unendlich sind, aber manchmal wirkt es kompliziert, wenn man die verschiedenen Materia-Klassen nicht gut versteht.

E
Elias Schwarz

Ich habe das Spiel auf meiner PS4 im Jahr 2015 neu entdeckt und war sofort hin und weg. Die Story hat mich emotional gefesselt, und die Musik ist immer noch ein Ohrwurm. Die Ladezeiten waren zwar länger, aber das Spiel hat mich durch die epischen Kämpfe und die Charakterentwicklung überzeugt.