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Test · Games4 Min. Lesezeit

Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit

Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit
Hervorragend
Nerdiction-Test
Hervorragend
Auf einen Blick

Das Urteil

Das Nerdiction-Urteil: Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit ist hervorragend und erhält 87 von 100 Punkten.

Pro

  • Hervorragende Balance zwischen Action, Erkundung und Rätseln
  • Beeindruckende Grafik und atmosphärische Präsentation
  • Durchdachte Charakterentwicklung und emotionale Story

Contra

  • Gelegentlich vorhersehbare Story-Wendungen
  • Einige Sammelobjekte wirken überflüssig
  • KI der Gegner könnte herausfordernder sein

Videos & Trailer

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Info-Panel
Entwickler:Crystal Dynamics
Publisher:Microsoft Studios, Square Enix Europe
Release:10. November 2015
Platforms:
Google StadiaPlayStation 4LinuxPlayStation VRPC (Microsoft Windows)MacXbox 360Xbox One
Tech-Check
Perspective:First person, Third person, Virtual Reality
Modi:Single player, Co-operative
Engine:N/A
Rating-Vergleich
NerdictionExperten-Test
CommunityIGDB Spieler
KritikerDurchschnitt

Rise of the Tomb Raider Review

Inhaltsverzeichnis

Screenshot 1

Einleitung

Nach dem erfolgreichen Reboot von 2013 war die Erwartungshaltung an Rise of the Tomb Raider entsprechend hoch. Crystal Dynamics hatte bereits bewiesen, dass sie Lara Croft erfolgreich für die moderne Gaming-Ära neu erfinden können, doch würde der Nachfolger diese Qualität halten oder gar übertreffen können? Spoiler: Das Entwicklerteam hat nicht nur die Erwartungen erfüllt, sondern ein Action-Adventure geschaffen, das in nahezu jeder Hinsicht eine Verbesserung zum Vorgänger darstellt.

Story und Erzählung

Rise of the Tomb Raider setzt etwa ein Jahr nach den Ereignissen des Reboots an und führt uns in die eisigen Weiten Sibiriens, wo Lara auf der Suche nach der Quelle der Unsterblichkeit ist. Die Geschichte um die mysteriöse Stadt Kitezh und die religiöse Organisation Trinity ist deutlich fokussierter und persönlicher als im Vorgänger gestaltet.

Besonders hervorzuheben ist die Charakterentwicklung Laras. Während sie im ersten Teil noch die unerfahrene Studentin war, die ums Überleben kämpfte, sehen wir hier eine selbstbewusstere Protagonistin, die dennoch menschlich und verletzlich bleibt. Die Verbindung zu ihrem verstorbenen Vater und dessen Forschungen verleiht der Handlung eine emotionale Tiefe, die das Spiel über generische Abenteuergeschichten hinaushebt.

Gameplay und Mechaniken

Das Herzstück von Rise of the Tomb Raider liegt in der perfekten Balance zwischen Erkundung, Kampf und Rätsellösung. Die Klettersequenzen sind intuitiv und spektakulär inszeniert, wobei das erweiterte Ausrüstungssystem für mehr Abwechslung sorgt. Besonders die Einführung von Seilen und Kletterpickeln eröffnet neue vertikale Dimensionen in der Levelgestaltung.

Die Kampfmechanik wurde deutlich verfeinert. Der Bogen bleibt Laras Markenzeichen, doch die erweiterten Crafting-Möglichkeiten für Munition und die verbesserte Deckungsmechanik machen sowohl Stealth- als auch Action-Ansätze gleichermaßen befriedigend. Die Skill-Trees bieten sinnvolle Upgrades, die das Gameplay spürbar beeinflussen, ohne es zu überladen.

Die Grabkammern sind ein absolutes Highlight und rechtfertigen den Titel des Spiels vollends. Jede einzelne bietet einzigartige Rätsel und Mechaniken, die zum Nachdenken anregen, ohne frustrierend schwer zu sein.

Grafik und Präsentation

Visuell setzt Rise of the Tomb Raider neue Maßstäbe für Action-Adventures. Die eisigen Landschaften Sibiriens sind atemberaubend detailliert, von den schneebedeckten Gipfeln bis hin zu den mystischen unterirdischen Ruinen. Das Spiel nutzt verschiedene Umgebungen geschickt, um visuell nie langweilig zu werden.

Besonders beeindruckend ist die Charakteranimation. Laras Gesichtsanimationen während der Zwischensequenzen erreichen ein Niveau, das selbst heute noch beeindruckt. Die Aufmerksamkeit für Details, sei es in der Art, wie Schnee an ihrer Kleidung haftet oder wie sich ihre Frisur in verschiedenen Klimazonen verändert, zeigt die Liebe zum Detail des Entwicklerteams.

Die Levelgestaltung verdient ebenfalls Lob. Jede Area fühlt sich organisch und authentisch an, während sie gleichzeitig perfekt für die Gameplay-Mechaniken optimiert ist.

Sound Design und Musik

Der Soundtrack komponiert von Bobby Tahouri ist eine meisterhafte Mischung aus epischen Orchesterstücken und subtilen Ambient-Sounds. Die Musik verstärkt sowohl die actiongeladenen Sequenzen als auch die ruhigen Erkundungsmomente, ohne jemals aufdringlich zu wirken.

Camilla Luddington liefert erneut eine hervorragende Leistung als Lara Croft ab. Ihre Darstellung balanciert Verletzlichkeit und Stärke perfekt aus und macht Lara zu einer glaubwürdigen und sympathischen Protagonistin.

Das Sound Design der Umgebung ist außergewöhnlich detailliert. Das Knarren von Eis, das Echo in großen Höhlen und die atmosphärischen Geräusche tragen maßgeblich zur Immersion bei.

Technische Performance

Zum Release lief Rise of the Tomb Raider auf den meisten Systemen stabil, auch wenn die höchsten Grafikeinstellungen entsprechend leistungsstarke Hardware erfordern. Die verschiedenen Grafik-Optionen erlauben eine gute Anpassung an unterschiedliche System-Konfigurationen.

Die Ladezeiten sind akzeptabel, und größere Bugs oder Abstürze sind selten. Das Spiel ist eine technisch solide Umsetzung, die das Visual-Upgrade gegenüber dem Vorgänger rechtfertigt.

Fazit

Rise of the Tomb Raider ist ein würdiger Nachfolger, der in praktisch allen Bereichen Verbesserungen zum ohnehin schon starken Reboot bietet. Die Geschichte ist fokussierter, das Gameplay variantenreicher und die technische Präsentation beeindruckender. Es gelingt dem Spiel, sowohl Fans der klassischen Tomb Raider-Spiele als auch Neulinge der Serie zu begeistern.

Das Spiel beweist, dass moderne Action-Adventures durchaus Tiefe und Substanz haben können, ohne auf spektakuläre Action-Sequenzen zu verzichten. Crystal Dynamics hat mit Rise of the Tomb Raider nicht nur ein ausgezeichnetes Spiel geschaffen, sondern auch den Grundstein für eine erfolgreiche Fortsetzung der neu definierten Tomb Raider-Serie gelegt.

Systemanforderungen

Minimum

OSWindows 7 64-bit
CPUIntel Core i3-2100 / AMD equivalent
RAM6 GB RAM
GPUNVIDIA GTX 650 / AMD HD 7770
Storage25 GB available space

Empfohlen

OSWindows 10 64-bit
CPUIntel Core i7-3770K / AMD FX-8350
RAM8 GB RAM
GPUNVIDIA GTX 970 / AMD R9 290X
Storage25 GB available space

Häufige Fragen

Wie gut ist Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit?

Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit wurde von Nerdiction mit 87 von 100 Punkten bewertet und ist damit hervorragend.

Was sind die Vorteile von Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit?

Die Vorteile von Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit: Hervorragende Balance zwischen Action, Erkundung und Rätseln, Beeindruckende Grafik und atmosphärische Präsentation, Durchdachte Charakterentwicklung und emotionale Story, Variantenreiche und gut designte Grabkammern, Verfeinerte Kampf- und Klettermechaniken.

Was sind die Nachteile von Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit?

Die Nachteile von Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit: Gelegentlich vorhersehbare Story-Wendungen, Einige Sammelobjekte wirken überflüssig, KI der Gegner könnte herausfordernder sein, Relativ lineare Hauptstory trotz offener Areas, Hohe Hardware-Anforderungen für maximale Grafikqualität.

Lohnt sich Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit?

Ja. Rise of the Tomb Raider - Lara Crofts meisterhafte Rückkehr in die Gräber der Vergangenheit erhält 87 von 100 Punkten und ist hervorragend.

Community

Diskussion

3 Kommentare
L
Lisa Herrmann

Ich stimme zu, die Balance zwischen Action und Rätseln ist wirklich gelungen. 87 Punkte sind fair, und die Grafik überzeugt. Danke für die ausführliche Analyse!

L
Lena Lange

Die Review hebt die durchdachte Charakterentwicklung hervor, was mir besonders gefallen hat. Allerdings finde ich die gelegentlichen Vorhersehbarkeiten der Story etwas frustrierend. Die KI der Gegner könnte wirklich härter sein, besonders in den späteren Levels. Außerdem ist die Hardware-Anforderung ein Problem, wenn man nicht die neueste GPU hat. Trotzdem halte ich die 87 Punkte für angemessen, da die Grafik und die Grabkammern so gut gestaltet sind. Die offene Welt bietet zwar viele Möglichkeiten, doch die Hauptstory bleibt ziemlich linear, was ich als Nachteil empfinde.

S
Stefan Neumann

Habt ihr auch die Hardware-Anforderungen als Problem empfunden? Ich spiele auf einer älteren GTX 1060 und muss die Grafikqualität stark reduzieren. Trotzdem finde ich die Grabkammern genial. Wie geht ihr damit um?