
Das Urteil
Das Nerdiction-Urteil: NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten ist phänomenal und erhält 92 von 100 Punkten.
Pro
- Außergewöhnlich tiefgreifende und emotionale Story mit philosophischen Dimensionen
- Innovatives mehrstufiges Erzählsystem, das mit jeder Route neue Erkenntnisse liefert
- Herausragendes Kampfsystem mit perfekter Balance zwischen Zugänglichkeit und Tiefe
Contra
- Gelegentliche technische Probleme, besonders in der ursprünglichen PC-Version
- Einige Nebenquests können repetitiv und wenig inspirierend wirken
- Die komplexe Erzählstruktur könnte für manche Spieler verwirrend sein
Videos & Trailer
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NieR: Automata Review
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Story & Narrative Design
- Gameplay & Kampfsystem
- Visuelle Präsentation & Artdesign
- Sound Design & Soundtrack
- Technische Performance
- Fazit
Einleitung
PlatinumGames und Square Enix haben 2017 mit NieR: Automata ein Werk geschaffen, das die Grenzen zwischen Videospiel und philosophischer Abhandlung verwischt. Was als Action-RPG beginnt, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Meditation über Bewusstsein, Existenz und die Natur der Menschlichkeit. Die Geschichte der Androiden 2B, 9S und A2 in ihrer Schlacht gegen eine maschinenbeherrschte Dystopie ist weit mehr als nur Science-Fiction – sie ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die noch lange nach dem Abspann nachhallt.

Story & Narrative Design
Die Kraft des mehrstufigen Erzählens
NieR: Automata bricht mit konventionellen Erzählstrukturen und präsentiert seine Geschichte in drei ineinandergreifenden Handlungssträngen (Routes A, B und C). Was zunächst wie eine einfache Wiederholung erscheint, entpuppt sich als geniale narrative Strategie. Jeder Durchgang enthüllt neue Perspektiven, verborgene Wahrheiten und zusätzliche Charaktertiefe.
Die Protagonisten sind meisterhaft konzipiert: 2B als stoische Kampfeinheit mit verborgenen Geheimnissen, 9S als neugieriger Scanner, dessen Unschuld allmählich schwindet, und A2 als abtrünnige Androidin mit tragischer Vergangenheit. Ihre Beziehungen zueinander bilden das emotionale Herzstück des Spiels.
Philosophische Tiefe
Das Spiel stellt fundamentale Fragen: Was macht uns menschlich? Können Maschinen Gefühle entwickeln? Ist Bewusstsein mehr als nur programmierter Code? Diese Themen werden nicht oberflächlich abgehandelt, sondern sind tief in Gameplay-Mechaniken und Charakterentwicklung verwurzelt.
Gameplay & Kampfsystem
Platinum-typische Action-Exzellenz
Das Kampfsystem vereint die bewährte Platinum-Formel aus flüssigen Kombos, präzisem Timing und spektakulären Finishing-Moves mit RPG-Elementen. Die Mischung aus Nahkampf und Fernangriffen fühlt sich sowohl für Genre-Neulinge als auch für Veteranen intuitiv an.
Das revolutionäre Pod-System
Die schwebenden Pod-Begleiter fungieren als mehr als nur Waffen – sie sind narrative Elemente, Gameplay-Tools und emotionale Anker zugleich. Ihre verschiedenen Programme bieten taktische Vielfalt und halten das Kampfgeschehen frisch.
Genre-übergreifende Experimente
NieR: Automata weigert sich, in eine einzelne Genre-Schublade gesteckt zu werden. Hack'n'Slash-Sequenzen werden von Bullet-Hell-Passagen unterbrochen, 3D-Action wechselt zu 2D-Platforming, und sogar Text-Adventure-Elemente finden ihren Platz. Diese Vielfalt könnte chaotisch wirken, fühlt sich aber organisch und durchdacht an.
Visuelle Präsentation & Artdesign
Ästhetische Brillanz
Die Spielwelt von NieR: Automata ist ein visuelles Gedicht. Die postapokalyptische Landschaft ist zugleich trostlos und wunderschön, mit von der Natur zurückeroberten Ruinen und surrealen Maschinensiedlungen. Jede Umgebung erzählt ihre eigene Geschichte von Verfall und Wiedergeburt.
Charakterdesign par excellence
Akihiko Yoshidas Charakterdesigns für die Protagonisten sind ikonisch geworden. 2Bs elegante Gothic-Lolita-Ästhetik, 9S' jugendliche Unschuld und A2s verwegene Kampfoptik – jeder Charakter ist visuell unverwechselbar und thematisch stimmig.
Sound Design & Soundtrack
Keiichi Okabe's Meisterwerk
Der Soundtrack von Keiichi Okabe ist nichts weniger als außergewöhnlich. Stücke wie "Weight of the World" und "City Ruins" sind emotionale Kraftwerke, die perfekt mit der Spielhandlung harmonieren. Die dynamischen Musik-Übergänge zwischen Gameplay-Stilen verstärken die narrative Wirkung erheblich.
Stimmliche Perfektion
Sowohl die japanische als auch die englische Sprachausgabe liefern herausragende Leistungen. Besonders bemerkenswert sind die emotionalen Nuancen in den Stimmen der Androiden – Künstlichkeit und Menschlichkeit verschmelzen auf beeindruckende Weise.
Technische Performance
Stabilität und Optimierung
NieR: Automata läuft auf den meisten modernen Systemen stabil, auch wenn die ursprüngliche PC-Version einige Anlaufprobleme hatte. Die nachträglichen Updates und die "Game of the YoRHa Edition" haben die meisten technischen Probleme behoben.
Ladezeiten und Performance
Die Ladezeiten sind akzeptabel, und die Framerate bleibt auch in actionreichen Sequenzen größtenteils stabil. Gelegentliche Einbrüche in besonders effektlastigen Szenen trüben das Gesamterlebnis kaum.
Fazit
NieR: Automata ist mehr als nur ein exzellentes Videospiel – es ist ein Kunstwerk, das die Möglichkeiten des Mediums neu definiert. Die Kombination aus philosophischer Tiefe, emotionaler Resonanz und gameplay-technischer Innovation schafft ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht. Trotz kleinerer technischer Schwächen und gelegentlicher Pacing-Probleme steht NieR: Automata als Monument für kreativen Mut und narrative Ambition.
Wer bereit ist, sich auf eine emotional fordernde Reise einzulassen und Genre-Konventionen zu hinterfragen, findet in NieR: Automata eines der bedeutendsten Spiele seiner Generation.
Systemanforderungen
Minimum
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Häufige Fragen
Wie gut ist NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten?
NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten wurde von Nerdiction mit 92 von 100 Punkten bewertet und ist damit phänomenal.
Was sind die Vorteile von NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten?
Die Vorteile von NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten: Außergewöhnlich tiefgreifende und emotionale Story mit philosophischen Dimensionen, Innovatives mehrstufiges Erzählsystem, das mit jeder Route neue Erkenntnisse liefert, Herausragendes Kampfsystem mit perfekter Balance zwischen Zugänglichkeit und Tiefe, Atemberaubender Soundtrack von Keiichi Okabe, der perfekt zur Atmosphäre passt, Visuell beeindruckendes Artdesign mit ikonischen Charakteren und Umgebungen.
Was sind die Nachteile von NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten?
Die Nachteile von NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten: Gelegentliche technische Probleme, besonders in der ursprünglichen PC-Version, Einige Nebenquests können repetitiv und wenig inspirierend wirken, Die komplexe Erzählstruktur könnte für manche Spieler verwirrend sein, Längere Laufwege zwischen wichtigen Orten ohne Fast-Travel-Optionen, Pacing-Probleme in der mittleren Spielphase von Route B.
Lohnt sich NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten?
Ja. NieR: Automata - Wenn Philosophie auf Action trifft: Ein Meisterwerk zwischen den Welten erhält 92 von 100 Punkten und ist phänomenal.
Diskussion
Super, dass du die philosophische Tiefe betonst! Ich fand die Story genauso fesselnd – 92 Punkte sind fair und das Gameplay.
Die mehrstufige Erzählstruktur hat mich wirklich überrascht. Jede Route öffnet neue Perspektiven, und das Kampfsystem bleibt trotz der Komplexität zugänglich. Der Soundtrack von Keiichi Okabe ist ein Highlight, das die Stimmung perfekt einfängt. Ich kann nur empfehlen, die Nebenquests gründlich zu erkunden, um die Wiederholungen zu vermeiden.
Wie empfindest du die langen Laufwege ohne Fast-Travel? Haben sie das Spielerlebnis wirklich beeinträchtigt? Vielleicht gibt es einen Workaround noch?
Ich habe das Spiel in der PC-Version gespielt und die gelegentlichen Bugs waren störend, besonders beim ersten Durchlauf. Trotzdem hat die emotionale Tiefe die technischen Mängel mehr als ausgeglichen.
Neutral: Ich finde die Story gut, aber die Pacing-Probleme in Route B haben mich manchmal aus dem Flow gerissen und.
Kritisch: Die komplexe Erzählstruktur kann verwirrend sein, besonders wenn man nicht alle Routen durchläuft. Das macht das Verständnis der zentralen Themen erschwert.
Positiv: Der Soundtrack ist ein Meisterwerk, und das Kampfsystem fühlt sich sowohl für Anfänger als auch für Veteranen ausgewogen an. 92 Punkte sind absolut gerechtfertigt.
Ich schätze besonders die ikonischen Charaktere und die visuelle Gestaltung. Die Umgebungen sind so detailliert, dass man fast das Gefühl hat, in einer anderen Welt zu wandeln. Die gelegentlichen technischen Probleme sind zwar ärgerlich, aber sie haben das Gesamterlebnis nicht stark beeinträchtigt.
Kurz: 92 Punkte sind ein guter Hinweis, dass das Spiel ein Muss ist. Die Kombination aus tiefgründiger Story und dynamischem Gameplay macht es zu einem Highlight.
Frage: Hast du die Route C ausprobiert? Wie hat sich die Story im Vergleich zu Route A verändert? Vielleicht hat es deine Perspektive verändert?