
Das Urteil
Das Nerdiction-Urteil: Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters ist hervorragend und erhält 89 von 100 Punkten.
Pro
- Perfekt abgestimmtes Glory Kill-System fördert aggressive Spielweise
- Exzellentes Level-Design mit cleveren Geheimnissen und vertikalen Elementen
- Mick Gordons dynamischer Metal-Soundtrack ist absolut legendär
Contra
- Multiplayer-Modi bleiben hinter den hohen Erwartungen zurück
- Storyline ist bewusst minimalistisch und könnte tiefgreifender sein
- Einige Boss-Kämpfe wirken repetitiv und vorhersagbar
Doom (2016) - Game Review
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kampfsystem und Gameplay
- Level-Design und Atmosphäre
- Multiplayer und SnapMap
- Grafik und Audio
- Fazit
Einleitung
Nach über einem Jahrzehnt der Stille kehrt die legendäre Doom-Serie 2016 mit einem donnernden Paukenschlag zurück. id Software, die Pioniere des First-Person-Shooter-Genres, haben es geschafft, die DNA des Originals zu bewahren und gleichzeitig ein modernes Meisterwerk zu erschaffen, das sowohl Nostalgiker als auch neue Spieler begeistert.

Doom (2016) ist mehr als nur ein Reboot – es ist eine Liebeserklärung an das, was Shooter einst großartig machte: pure, ungefilterte Action ohne Deckungssystem, regenerierende Lebensenergie oder überladene Narrativstrukturen. Stattdessen präsentiert uns id Software 13 Stunden brutaler, adrenalingeladener Dämonenjagd auf dem Mars und in der Hölle.
Kampfsystem und Gameplay
Glory Kills - Brutalität mit System
Das Herzstück von Doom 2016 ist das revolutionäre Glory Kill-System. Angeschlagene Dämonen leuchten orange auf und können mit spektakulären Finishing-Moves erledigt werden, die nicht nur visuell beeindruckend sind, sondern auch strategischen Wert besitzen.
Diese Mechanik verwandelt defensive Spielweise in offensive Aggression – wer Lebensenergie benötigt, muss sich in den Kampf stürzen, nicht davor zurückweichen. Es ist ein geniales Design, das perfekt zur Doom-Philosophie passt.
Waffenvielfalt und Upgrades
Von der ikonischen Super Shotgun bis zur verheerenden BFG 9000 bietet Doom ein Arsenal, das Shooter-Herzen höher schlagen lässt. Jede Waffe fühlt sich einzigartig und kraftvoll an, unterstützt von einem durchdachten Upgrade-System, das Mod-Punkte und Mastery-Challenges clever miteinander verknüpft.
Besonders hervorzuheben sind die Waffen-Mods, die taktische Tiefe hinzufügen, ohne die Geschwindigkeit des Gameplays zu beeinträchtigen. Der Micro Missile-Mod für das Heavy Assault Rifle oder der Lock-On-Burst für die Rocket Launcher eröffnen neue strategische Möglichkeiten.
Level-Design und Atmosphäre
Vertikale Spielräume und Geheimnisse
Die Level in Doom 2016 sind Meisterwerke des Designs. Jeder Abschnitt bietet multiple Routen, vertikale Spielräume und versteckte Geheimnisse, die zum Erkunden einladen. Die klassischen Doom-Marines-Figuren, Rune-Trials und Lever-Upgrades sind geschickt in die Umgebung integriert.
Die Arena-basierten Kämpfe sind perfekt choreographiert – jeder Raum ist ein taktisches Puzzle, das Bewegung, Waffenwahl und Ressourcenmanagement geschickt miteinander verwebt.
Höllische Atmosphäre
Visuell bewegt sich Doom zwischen der sterilen Techno-Ästhetik der UAC-Anlagen und den alptraumhaften Landschaften der Hölle. Die Entwickler haben eine Atmosphäre geschaffen, die gleichzeitig vertraut und frisch wirkt.
Multiplayer und SnapMap
Klassischer Multiplayer
Der Multiplayer-Modus kehrt zu den Wurzeln zurück: schnelle, arcadige Action ohne Deckungssysteme oder Killstreaks. Modi wie Team Deathmatch, Warpath und Freeze Tag bieten solide, wenn auch nicht revolutionäre Unterhaltung.
SnapMap - Kreativität entfesselt
SnapMap ist Dooms Antwort auf Level-Editoren. Das intuitive Tool ermöglicht es Spielern, eigene Maps, Modi und sogar ganze Kampagnen zu erstellen. Die Möglichkeiten reichen von klassischen Deathmatch-Arenen bis hin zu Puzzle-Räumen und Horde-Modi.
Grafik und Audio
id Tech 6 Engine
Technisch setzt Doom neue Maßstäbe. Die id Tech 6 Engine liefert konstant 60 FPS bei atemberaubender Grafik. Die Dämonenmodelle sind detailliert und abwechslungsreich, die Animationen flüssig und brutal.
Mick Gordons Soundtrack
Mick Gordons Metal-Soundtrack ist nicht nur Begleitung – er ist integraler Bestandteil des Erlebnisses. Die dynamische Musikkomposition reagiert auf das Spielgeschehen und verstärkt die Intensität der Kämpfe perfekt.
Fazit
Doom (2016) ist mehr als ein gelungenes Reboot – es ist eine Erinnerung daran, warum wir Videospiele lieben. id Software hat bewiesen, dass pure, ungefilterte Action auch in der modernen Gaming-Landschaft ihren Platz hat. Mit seinem perfekt abgestimmten Gameplay, der atemberaubenden Präsentation und dem respektvollen Umgang mit dem Erbe der Serie setzt Doom neue Standards für Action-Shooter.
Für Fans des Originals ist es eine würdige Fortsetzung, für Newcomer der perfekte Einstieg in eine legendäre Serie. Doom 2016 beweist eindrucksvoll: Manchmal ist weniger mehr – und manchmal ist mehr Gewalt genau das Richtige.
Systemanforderungen
Minimum
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Häufige Fragen
Wie gut ist Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters?
Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters wurde von Nerdiction mit 89 von 100 Punkten bewertet und ist damit hervorragend.
Was sind die Vorteile von Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters?
Die Vorteile von Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters: Perfekt abgestimmtes Glory Kill-System fördert aggressive Spielweise, Exzellentes Level-Design mit cleveren Geheimnissen und vertikalen Elementen, Mick Gordons dynamischer Metal-Soundtrack ist absolut legendär, Konstante 60 FPS und beeindruckende Grafik dank id Tech 6 Engine, SnapMap-Editor bietet endlose Kreativitätsmöglichkeiten.
Was sind die Nachteile von Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters?
Die Nachteile von Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters: Multiplayer-Modi bleiben hinter den hohen Erwartungen zurück, Storyline ist bewusst minimalistisch und könnte tiefgreifender sein, Einige Boss-Kämpfe wirken repetitiv und vorhersagbar, SnapMap-Kreationen sind durch Engine-Limitierungen beschränkt, Fehlende Koop-Kampagne für die Hauptstory.
Lohnt sich Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters?
Ja. Doom (2016) - Die triumphale Rückkehr des Dämonenschlächters erhält 89 von 100 Punkten und ist hervorragend.
Diskussion
89 Punkte sind absolut verdient! Das Glory Kill-System war wirklich revolutionär - endlich mal ein Shooter, der dich für aggressives Spielen belohnt anstatt dich in Deckung zu zwingen. Und Mick Gordons Soundtrack... Mann, der haut einen echt um. Spiele das Game immer noch regelmäßig, nur um diese epischen Riffs zu hören.
Stimme bei der Storyline-Kritik zu. Klar, Doom war noch nie für tiefe Handlungen bekannt, aber 2016 hätte man ruhig etwas mehr Worldbuilding reinbringen können. Die Mars-Basis hatte so viel Potenzial für interessante Lore, aber am Ende ballert man halt nur Dämonen weg. Trotzdem ein solides Game.
SnapMap war leider wirklich enttäuschend. Die Idee war super, aber die Limitierungen haben jede Kreativität im Keim erstickt. Hab stundenlang versucht, größere Maps zu bauen, aber die Engine-Beschränkungen waren einfach zu hart. Schade, hätte ein Game-Changer sein können.
Perfekte Review! Glory Kills, geiler Soundtrack, 60 FPS - was will man mehr? Multiplayer war zwar Müll, aber wen interessiert's bei so einer krassen Singleplayer-Kampagne.
Kann jemand erklären, warum id Software keine Koop-Kampagne eingebaut hat? Bei einem Game wie Doom wäre das doch perfekt gewesen. Mit einem Kumpel durch die Mars-Basis zu ballern hätte das Erlebnis nochmal auf ein anderes Level gehoben. Vielleicht beim nächsten Teil?
Das Level-Design war wirklich top. Diese vertikalen Arenen haben dem ganzen Gameplay so viel Dynamik verliehen. Man konnte richtig kreativ werden mit den Bewegungen und Sprungattacken. Doom 3 war dagegen ein schleichender Horrortrip - 2016 hat endlich wieder das alte Doom-Gefühl zurückgebracht.
Bin skeptisch bei der 89er Bewertung. Klar, das Gameplay stimmt, aber der schwache Multiplayer und die langweiligen Bosse ziehen das Game schon runter. Vielleicht eher 75-80 Punkte? Trotzdem ein ordentlicher Shooter, keine Frage.
id Tech 6 Engine war echt beeindruckend für 2016. Konstante 60 FPS auch auf älteren Systemen - so sollte Optimierung aussehen! Viele andere Studios könnten sich davon eine Scheibe abschneiden. Grafisch war das Game seiner Zeit definitiv voraus.
Die Boss-Kämpfe waren leider echt repetitiv. Immer das gleiche Schema: Ausweichen, ballern, Glory Kill, repeat. Da hätte man mehr Abwechslung reinbringen können. Der Cyberdemon war noch okay, aber danach wurde es langweilig. Schade bei einem sonst so durchdachten Game.
Endlich mal eine ehrliche Review! Doom 2016 war genau das, was die Serie gebraucht hat. Weniger Gerede, mehr Action. Das Glory Kill-System motiviert zu aggressivem Spiel und der Metal-Soundtrack pusht einen richtig. Multiplayer war zwar schwach, aber die Kampagne allein rechtfertigt den Kauf.