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Gaming12. September 2026, 06:08

The Witcher 3: Songs of the Past kommt 2027

Geralt erhält 12 Jahre nach seinem ersten Auftritt eine dritte Erweiterung: Mit Letten, neuen Fähigkeiten und einer Kette kehrt CD PROJEKT RED ins Witcher-Universum zurück.

Ein neuer Auftrag für Geralt

Mit Songs of the Past kehrt Geralt von Riva nach zwölf Jahren in die Rolle des legendären Monsterjägers zurück. Die dritte Erweiterung erscheint 2027 und folgt damit 12 Jahre nach dem Original von 2015 sowie elf Jahre nach Blood and Wine. Entwickelt wird sie von CD PROJEKT RED gemeinsam mit Fool’s Theory und soll auf PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC erscheinen. Damit ist das Projekt mehr als ein kurzer Nostalgie-Gag: Es erweitert eine Open-World-Geschichte, die bis heute zu den maßgeblichen RPG-Erfahrungen zählt.

Die Spieler übernehmen wieder Geralt und reisen in die neue Region Letten, ein scheinbar friedliches Land mit dunklem Geheimnis. Neue Fähigkeiten und eine neue Waffe, die Kette, sollen sein Spiel erweitern; dazu kommen unbekannte Gegner und die Rückkehr alter Freunde. Gerade die Kette wirkt wie ein klares Signal für neue Bewegungen und Kampfweisen, ohne dass die bisherigen Informationen bereits verraten, wie weit diese Mechanik das Abenteuer verändern wird. Für Fans ist besonders interessant, dass die Erweiterung nicht als bloße grafische Überarbeitung angekündigt ist, sondern als neue Einzelspieler-Story.

Der Hinweis auf ein zurückkehrendes Feature, das 2015 technisch noch unmöglich war, weckt besondere Neugier. Die veröffentlichten Angaben nennen jedoch nicht, welche konkrete Mechanik damit gemeint ist. Deshalb sollte man die Ankündigung nicht vorschnell als Beweis für eine Revolution des alten Spiels lesen. Gesichert ist dagegen, dass CD PROJEKT RED mit einem Team zusammenarbeitet, dessen Mitglieder als Veteranen der Entwicklung von The Witcher 3 beschrieben werden. Das spricht für ein tiefes Verständnis der Welt und ihres Tons, während die genaue technische Umsetzung erst bei den für Spätsommer 2026 angekündigten Details beurteilbar sein dürfte.

Auch historisch ist der Schritt bemerkenswert. Hearts of Stone erschien 2015, Blood and Wine 2016; nun folgt zwölf Jahre später eine dritte Erweiterung. Blood and Wine galt vielen Spielern als Geralts Abschied, weshalb Songs of the Past wie ein Nachwort auf seine Geschichte wirkt. Gleichzeitig rückt mit The Witcher IV ein neues Hauptspiel an, in dem Ciri im Mittelpunkt stehen soll. Die Erweiterung erhält Geralt damit eine eigene Bühne, ohne die nächste Kapitel des Franchise zu ersetzen.

Die Bedeutung ist groß: The Witcher 3 verkaufte sich mehr als 60 Millionen Mal, gewann mehr als 250 Game-of-the-Year-Auszeichnungen und erhielt 1.000 Branchenpreise. Eine neue Geschichte für Geralt zeigt, wie lange sich eine sorgfältig aufgebaute Welt nachwirken kann. Für die Nerd-Community ist Songs of the Past deshalb ein hoffnungsvolles Zeichen für die Langlebigkeit klassischer RPGs. Bis die nächsten Einblicke kommen, kann die Erweiterung vorab zur Wunschliste hinzugefügt werden; das eigentliche Urteil wird erst 2027 fallen.

#The Witcher 3#Songs of the Past#CD PROJEKT RED#Fool’s Theory#Open-World-RPG